Gesellenfreisprechung für 179 neue Profis im Ostthüringer Handwerk

Stolz können die 179 Junggesellinnen und Junggesellen und sowie Jungfacharbeiterinnen und Jungfacharbeiter aus 18 Handwerksberufen sein. Sie nahmen zur zentralen Gesellenfreisprechung der Handwerkskammer für Ostthüringen, die gemeinsam mit den Kreishandwerkerschaften Altenburger Land, Gera, Rudolstadt und Zeulenroda in der Bildungsstätte Gera-Aga durchgeführt wurde, ihre Gesellenbriefe bzw. Facharbeiterzeugnisse entgegen.

 

Über ihren erfolgreichen Abschluss konnten Dachdecker, Zimmerer, Tischler, Friseurinnen, Maler und Lackierer, Hochbaufacharbeiter, Fleischer, Bäcker, Konditoren Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk, Maurer und viele andere freuen. Sie haben einmal mehr gezeigt, wie hoch das Handwerk nach wie vor im Kurs steht und welch gute Karrierechancen es bietet.

 

Dreifacher Freispruch für die Junggesellen

 

Die Freisprechung fand in drei Durchgängen im Rahmen des Ausbildungsevents "#einfachmachen" statt. Festredner waren Malermeister Udo Ritter, Vizepräsident der Handwerkskammer für Ostthüringen, der Geschäftsführer des Gemeinnützigen Berufsförderungswerk des thüringischen Dachdeckerhandwerks e.V., Danny Schröder, sowie Kfz-Meister Thomas Roth als Vorstandsmitglied der Handwerkskammer.

 

 „Willkommen bei den Profis“ riefen sie den Junggesellen und Jungfacharbeitern zu.  Denn sie alle verstärken jetzt die starke Gemeinschaft, sind Teil des Deutschen Handwerks und einer von rund 44.000 Profis im Ostthüringer Handwerk. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels komme es auf jeden neuen Junghandwerker an, denn sie werden mehr denn je gebraucht. „Wir brauchen nicht nur Wissenschaftler und Akademiker in diesem Land, sondern junge Menschen wie Sie, die mit ihrer Hände Arbeit bleibende Werte schaffen“, betonten die Festredner.

 

Die diesjährigen Absolventen sind wahrlich ein besonderer Jahrgang. Die Corona-Pandemie hat ihnen alles abverlangt; schließlich hatte noch kein Jahrgang vorher derartig umfassende und langanhaltende Einschränkungen in der Berufsausbildung zu meistern. "Dass Sie dies mit solcher Bravour geschafft haben - dafür zollen wir Ihnen allerhöchsten Respekt", so Udo Ritter, Danny Schröder und Thomas Roth in ihren Ansprachen.

 

Prüfungsbeste überzeugen mit Können und Engagement

 

Welch hervorragende Leistungen die jungen Frauen und Männer in den Prüfungen erreicht haben, zeigten unter anderem Die Zimmerer Anton Kießling und Felix Friedemann Filz, Maler und Lackiererin Susann Pabst, Tischler Marius Wiedemann, Dachdecker Tizian Blache, die Kauffrau für Büromanagement Karina Werner, die Bäcker Leon Funk und Jannis Biernoth, Konditorin Magdalena Radefeld, Fachverkäuferin Kathleen Giensch und Fachverkäufer Dave Burkhardt sowie Fleischer Henry Sieg, die die Besten ihrer Gewerke waren.

 

Bevor die Absolventen ihre Gesellenbriefe bzw. Facharbeiterzeugnisse in Empfang nehmen konnten, gaben die Festredner den Junggesellen und Jungfacharbeitern noch mit auf den weiteren Lebensweg, stets am Ball zu bleiben. Schließlich könne man nur durch eine ständige Weiterbildung, wie beispielsweise den Erwerb des Meisterbriefes seine beruflichen Träume und Karrierechancen weiter verwirklichen. Dabei kann durchaus auch das Aufstiegs-BAföG helfen. Die Handwerkskammer sowie die Kreishandwerkerschaften stehen den frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen hier jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

 

Bild: Auszeichnung bester Geselle im Tischlerhandwerk v.l. Frau Reiml (Münchner Verein), Herr Mittenzwei (Vorsitzender Gesellenprüfungsausschuss), Herr Wiedemann, Herr Ritter (Vizepräsident HWK), Frau Mahr (Geschäftsführerin Kreishandwerkerschaft Zeulenroda)

Fotoserien

Gesellenfreisprechung 2021 (SA, 18. September 2021)

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